DEUTSCH

Was die ganze Familie sagte

DANSK

Hvad hele familien sagde


Was sagte die ganze Familie? Ja, höre nun erst, was die kleine Marie sagte.
Hvad sagde hele familien? Ja hør nu først, hvad den lille Marie sagde.


Es war der Geburtstag der kleinen Marie, der schönste von allen Tagen, fand sie. Alle kleinen Freunde und Freundinnen kamen, um mit ihr zu spielen, und ihr feinstes Kleid hatte sie an; das hatte sie von der Großmutter bekommen, die bei dem lieben Gott war; aber die Großmutter hatte es noch selber zugeschnitten und genäht, ehe sie zu dem hellen, schönen Himmel aufflog. Der Tisch in Mariens Stube strahlte von Geschenken; da war die reizendste kleine Küche mit allem, was zu einer Küche gehört, und eine Puppe, die die Augen verdrehen und "Au!" sagen konnte, wenn man sie auf den Magen drückte. Ja, da war auch ein Bilderbuch, in dem die schönsten Geschichten zu lesen waren, wenn man lesen konnte! Aber schöner als alle Geschichten war es doch, viele Geburtstage zu erleben.
Det var den lille Maries fødselsdag, den dejligste af alle dage syntes hun. Alle små venner og veninder kom for at lege med hende, og den fineste kjole havde hun på; den havde hun fået af bedstemoder, som var hos den gode Gud, men bedstemoder havde selv skåret og syet den, før hun gik op i den lyse, dejlige himmel. Bordet i Maries stue strålede med foræringer; der var det nydeligste lille køkken med alt, hvad der hører til et køkken, og en dukke, der kunne dreje øjnene og sige "av!" når man trykkede den på maven; ja der var også en billedbog med de dejligste historier at læse, når man kunne læse! Men skønnere end alle historier var dog det, at opleve mange fødselsdage.


"Ja, es ist schön, zu leben!" sagte die kleine Marie. Der Pate fügte hinzu, daß das das schönste Märchen sei.
"Ja, det er yndigt at leve!" sagde den lille Marie. Gudfader tilføjede, at det var det dejligste eventyr.


Die Stube nebenan gehörte den beiden Brüdern; es waren große Knaben; der eine war neun, der andere elf Jahre alt. Sie fanden auch, daß es herrlich war, zu leben, auf ihre Weise zu leben, kein Kinde mehr zu sein wie Marie, sondern flotte Schuljungen, mit einer Eins im Zeugnisbuch, sich mit den Kameraden in aller Freundschaft zu prügeln, im Winter Schlittschuh zu laufen und im Sommer zu radeln, von Ritterburgen, Zugbrücken und Burgverliesen zu lesen, von Entdeckungen im Innern Afrikas zu hören. Dabei hatte freilich der eine von den Knaben einen Kummer, nämlich, daß alles entdeckt werden könnte, ehe er groß war; dann wollte er auf Abenteuer ausziehen. Das Leben ist das schönste Märchen, hatte ja der Pate gesagt, und in diesem Märchen spielte man selber eine Rolle.
I stuen tæt ved gik begge brødrene; de var store drenge, den ene ni år, den anden elve. De syntes også, at det var dejligt at leve, leve på deres vis, ikke være barn, som Marie, nej være rask skoledreng, have "udmærket" i karakterbogen og kunne slås med kammeraterne i al fornøjelighed, løbe på skøjter om vinteren og på velocipede om sommeren, læse om ridderborge, vindebroer og borgfængsler, høre om opdagelser i det indre Afrika. Den ene af drengene havde dog en sorg derved, den, at der skulle opdages alting, før han blev stor; så ville han på eventyr. Livet er det dejligste eventyr, sagde jo gudfader, og i det er man selv med.


Im Erdgeschoß lebten und tummelten sich diese Kinder; über ihnen wohnte ein anderer Zweig der Familie, auch mit Kindern; aber diese hatten die Kinderschuhe bereits vertreten, so groß waren sie. Der eine Sohn war siebzehn, der andere zwanzig, aber der dritte war schon sehr alt, wie die kleine Marie sagte; er war fünfundzwanzig Jahre und verlobt. Sie waren alle glücklich gestellt, hatten gute Eltern, gute Kleider, gute Geistesgaben, und sie wußten, was sie wollten: "Vorwärts! Weg mit all den alten Bretterzäunen! Aussicht in die ganze Welt hinaus! Das ist das Schönste, was wir kennen. Der Pate hat recht; das Leben ist das schönste Märchen!"
Det var i stuen at disse børn levede og tumlede sig; ovenover boede en anden gren af familien, også med børn, men disse havde rystet barnet af ærmet, så store var de; den ene søn sytten år, den anden tyve, men den tredje meget gammel, sagde lille Marie, han var femogtyve år og forlovet. De var alle lykkeligt stillet, havde gode forældre, gode klæder, gode åndens gaver, og de ville hvad de ville, "fremad! bort med alle de gamle plankeværker! fri udsigt i den hele verden! den er den dejligste, vi kender. Gudfader har ret; livet er det dejligste eventyr!"


Vater und Mutter, beides ältere Leute – natürlich mußten sie älter sein als die Kinder –, sagten mit Lächeln um den Mund, mit Lächeln im Auge und im Herzen: "Wie jung sie sind, die jungen Leute! Es geht nicht ganz so zu in der Welt, wie sie glauben; aber es geht. Das Leben ist ein wunderbares, schönes Märchen!"
Fader og moder, begge ældre folk – naturligvis ældre end børnene måtte de være – de sagde med smil om munden, med smil i øje og hjerte: "Hvor de er unge, de unge mennesker! det går ikke ganske i verden, som de tror, men det går. Livet er et sælsomt, dejligt eventyr!"


Oben über ihnen, dem Himmel ein wenig näher, wie man zu sagen pflegt, wenn Leute in der Mansarde wohnen, da wohnte der Pate. Alt war er und doch so jung von Gemüt, immer guter Laune, und dann konnte er Geschichten erzählen, viele und lange. Weit in der Welt herum war er gewesen, und aus allen Ländern standen da die reizendsten Sachen in seinem Zimmer. Da waren Bilder von der Decke bis zum Fußboden, und mehrere Fensterscheiben waren aus rotem und gelbem Glas; wenn man da hindurchsah, dann lag die ganze Welt in Sonnenschein da, wenn draußen auch noch so graues Wetter war. In einem großen Glaskasten wuchsen grüne Pflanzen, und in einer Abteilung darin schwammen Goldfische; sie sahen einen so an, als wüßten sie so vieles, worüber sie nicht sprechen wollten. Immer duftete es hier nach Blumen, selbst zur Winterzeit, und dann brannte hier ein großes Feuer im Kamin; es war so amüsant, davor zu sitzen, hineinzusehen und zu hören, wie es knitterte und knatterte. "Es liest mir alte Erinnerungen vor!" sagte der Pate, und auch der kleinen Marie wollte es scheinen, als zeige ihr das Feuer viele Bilder.
Ovenover, lidt nærmere himlen, som man siger, når folk bor på kvisten, boede gudfader. Gammel var han og dog så ung i sindet, altid i godt humør, og så kunne han fortælle historier, mange og lange. Vidt i verden havde han været, og fra alle verdens lande stod der yndige ting i hans stue. Der var billeder fra loft til gulv, og flere ruder var af rødt og af gult glas; så man der igennem, da lå hele verden i solskin, om der end var nok så gråt vejr udenfor. I en stor glaskasse voksede grønne planter, og i et aflukke derinde svømmede guldfisk; de så på en, ligesom om de vidste så meget, de ikke ville tale om. Altid duftede her af blomster, selv ved vintertid, og da brændte her en stor ild i kaminen; det var så morsomt at sidde og se ind i den og høre, hvor det knitrede og knagede. "Den læser gamle erindringer for mig!" sagde gudfader, og det var også for lille Marie, som viste der sig mange billeder i ilden.


Aber in dem großen Bücherschrank dicht daneben standen die wirklichen Bücher; in einem derselben las der Pate gar oft, und das nannte er das Buch der Bücher; das war die Bibel. Da stand in Bildern die Geschichte der Welt und aller Menschen, die Schöpfung, die Sündflut, die Geschichte der Könige und des Königs der Könige.
Men i det store bogskab tæt ved stod de rigtige bøger; en af disse læste gudfader ofte i, og den kaldte han alle bøgernes bog, det var Bibelen. Der stod i billeder hele verdens og alle menneskers historie, skabelsen, syndfloden, kongerne og kongernes konge.


"Alles, was geschehen ist und geschehen wird, steht in diesem Buch!" sagte der Pate. "So unendlich viel in einem einzigen Buch! Denke einmal darüber nach! Ja, alles, um war ein Mensch zu bitten hat, ist in den wenigen Worten des Gebets 'Vater unser!' gesagt; das ist ein Gnadentropfen! Es ist eine Perle des Trostes von Gott. Die wird dem Kind als Geschenk in die Wiege gelegt, die wird ihm als Herz gelegt. Kindchen, bewahre sie wohl. Verliere sie niemals, wie groß du auch wirst, dann bist du nicht verlassen auf den wechselnden Wegen! Wenn die Worte des Vaterunsers in dich hineinleuchten, bist du nicht verloren!"
"Alt, hvad der sket er og ske vil, står i denne bog!" sagde gudfader. "Så uendelig meget i en eneste bog! tænk derover! Ja alt, hvad et menneske har at bede om, er sagt og lagt i få ord i bønnen: 'Fadervor!' den er en nådens dråbe! den er trøstens perle fra Gud. Den lægges som gave på barnets vugge, lægges ved barnets hjerte. Barnlille, gem den vel! tab den aldrig, i hvor stor du vokser, og du er ej forladt på de vekslende veje! den lyser ind i dig, og du er ikke fortabt!"


Des Paten Augen leuchteten, wenn er so sprach, sie strahlten vor Freude. Einstmals in den jungen Jahren hatten sie geweint. "Und das war auch gut," sagte er, "Es war die Zeit der Prüfung, da sah es trübe aus. Jetzt habe ich Sonnenschein um mich und in mir. Je älter man wird, desto deutlicher sieht man in Glück und Unglück, daß der liebe Gott immer seine Hand über uns hält, daß das Leben das schönste Märchen ist, und das kann nur Er uns schenken, und seine Güte währet in alle Ewigkeit!"
Gudfaders øjne lyste derved, de strålede af glæde. En gang, i de unge år, havde de grædt, "og det var også godt," sagde han, "det var prøvelsens tider, da så det gråt ud. Nu har jeg solskin om mig og i mig. Jo ældre man bliver, des bedre ser man i modgang og medgang, at Vor Herre altid er med, at livet er det dejligste eventyr, og det kan kun han give os, og det varer ved ind i evighed!"


"Es ist schön, zu leben!" sagte die kleine Marie.
"Det er dejligt at leve!" sagde den lille Marie.


Das sagten auch die kleinen und die großen Knaben; Vater und Mutter und die ganze Familie sagten das, vor allem aber der Pate, und der hatte Erfahrung, er war der älteste von ihnen allen, er kannte alle Geschichten, alle Märchen, und er sagte, und zwar so recht aus dem Herzen heraus: "Das Leben ist das schönste Märchen!"
Det sagde også de små og de store drenge; fader og moder, hele familien sagde det, men fremfor alle gudfader, og han havde erfaring, han var den ældste af dem alle, han kendte alle historier, alle eventyr, og han sagde, og det lige ud af sit hjerte. "Livet er det dejligste eventyr!"





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