DEUTSCH

Im Entenhof

DANSK

I andegården


Es kam eine Ente aus Portugal, einige sagten, aus Spanien, doch das bleibt sich gleich; genug, sie wurde die Portugiesin genannt, legte Eier, wurde geschlachtet und angerichtet – das war ihr Lebenslauf. Alle Enten, die aus ihren Eiern auskrochen, wurden später auch Portugiesin genannt, und das wollte schon etwas heißen. Jetzt war von der ganzen Familie nur noch eine im Entenhof, einem Hof, zu dem auch die Hühner Zutritt haben und in dem der Hahn mit viel Hochmut auftrat.

"Er ärgert mich durch sein lautes Krähen," sagte die Portugiesin. "Aber bübisch ist er, das ist nicht zu leugnen, wenn er auch kein Enterich ist. Er sollte sich mäßigen, aber das ist eine Kunst, die von höherer Bildung zeugt, die haben bloß die kleinen Singvögel, drüben im Nachbargarten, in den Linden. Wie lieblich sie singen! Es liegt so etwas Rührendes in ihrem Gesang, ich nenne es Portugal! Hätte ich nur solch einen kleinen Singvogel, ich würde ihm eine Muter sein, lieb und gut, das liegt mir im Blut, in meinem portugiesischen Blut!"

Und während sie noch so sprach, kam ein kleiner Singvogel kopfüber vom Dach herab in den Hof. Der Kater war hinter ihm her, aber der Vogel kam dessen ungeachtet mit einem gebrochenen Flügel davon, deshalb fiel er in den Entehof.

"Das sieht dem Kater ähnlich, er ist ein Bösewicht!" sagte die Portugiesin; "ich kenne ihn noch von der Zeit her, wo ich Kinder hatte. Daß so ein Wesen leben und auf den Dächern umhergehen darf! Ich glaube nicht, daß dies in Portugal der Fall ist!" Und sie bemitleidete den kleinen Singvogel, und die anderen Enten, die nicht portugiesischer Abkunft waren, bemitleideten ihn auch.

"Das kleine Tierchen!" sagten sie, während eine nach der andern herankam. "Wir können zwar nicht singen," sprachen sie, "aber wir haben den Resonanzboden, oder so etwas, innerlich, das fühlen wir, wenn wir auch nicht davon sprechen!"

"Ich aber werde davon sprechen!" sagte die Portugiesin, "und ich will etwas für die Kleine tun, das ist Pflicht!" und sie trat in den Wassertrog und schlug mit den Flügeln so in das Wasser, daß der kleine Singvogel in dem Bad, das er bekam, fast ertrank; aber es war gut gemeint. "Das ist eine gute Tat," sprach sie; "Die andern sollten sich ein Beispiel daran nehmen!"

"Piep!" sagte der kleine Vogel, dem einer seiner Flügel gebrochen war und dem es schwer wurde, sich zu schütteln; aber er begriff sehr gut das wohlgemeinte Bad. "Sie sind herzensgut, Madame!" sagte er, aber es verlange ihm nicht nach einem zweiten Bade.

"Ich habe nie über mein Herz nachgedacht"; fuhr die Portugiesin fort, "aber das eine weiß ich, daß ich alle meine Mitgeschöpfe liebe; nur nicht den Kater, das kann aber auch niemand von mir verlangen. Er hat zwei der meinigen gefressen; doch tun Sie so, als seien Sie zu Hause, das kann man schon. Ich selber bin auch aus einer fremden Gegend, wie Sie schon aus meiner Haltung und meinem Federkleid ersehen werden; mein Enterich dagegen ist ein Eingeborener, er ist nicht von meinem Geblüt, aber ich bin nicht hochmütig! Versteht Sie jemand hier im Hof, so darf ich wohl sagen, daß ich es bin!"

"Sie hat Portulak im Magen!" sagte ein kleines, gewöhnliches Entlein, das witzig war, und alle die andern gewöhnlichen Enten fanden das Wort Portulak ganz ausgezeichnet: es klang wie Portugal, und sie stießen sich an und sagen "Rapp" Es war zu witzig! Und alle anderen Enten gaben sich dann mit dem kleinen Singvogel ab.

"Die Portugiesin hat zwar die Sprache mehr in ihrer Gewalt," äußerten sie. "Was uns aber anbelangt, wir brüsten uns nicht so mit großen Worten im Schnabel; unsere Teilnahme jedoch ist ebenso groß. Tun wir nichts für Sie, so gehen wir still mit umher; und das finden wir am schönsten!"

"Sie haben eine liebliche Stimme!" sagte eine der ältesten. "Es muß ein schönes Bewußtsein sein, so vielen Freude zu bereiten, wie Sie dieses zu tun vermögen. Ich verstehe mich freilich auf Ihren Gesang nicht, deshalb halte ich auch den Schnabel, und dies ist immer besser, als ihnen etwas Dummes zu sagen, wie dies gar viele andere tun!"

"Quäle ihn nicht so," sagte die Portugiesin, "er bedarf der Ruhe und Pflege. Wünschen Sie, mein kleiner Singvogel, daß ich Ihnen wieder ein Bad bereite?"

"Ach nein, lassen sie mich trocken bleiben!" bat er.

"Die Wasserkur ist die einzige, die mir hilft, wenn mir etwas fehlt," antwortete die Portugiesin. "Zerstreuung ist auch etwas Gutes! Jetzt werden bald die Nachbarhühner ankommen und Visite machen, unter ihnen befinden sich auch zwei Chinesinnen; diese haben Höschen an, besitzen viel Bildung und sind importiert; deshalb stehen sie höher in meiner Achtung als die anderen." Und die Hühner kamen, und der Hahn kam; er war heute so höflich, daß er nicht grob war.

"Sie sind ein wirklicher Singvogel," sprach er, "und Sie machen aus Ihrer kleinen Stimme alles, was aus so einer kleinen Stimme zu machen ist. Aber etwas mehr Lokomotive muß man haben, damit jeder hört,daß man männlichen Geschlechts ist."

Die zwei Chinesinnen standen ganz entzückt da beim Anblick des Singvogels; er sah recht struppig aus von dem Bad, das er bekommen hatte, so daß es ihnen schien, er sehe fast wie ein chinesisches Küchlein aus. "Er ist reizend!" sagten sie, ließen sich mit ihm in ein Gespräch ein und sprachen nur flüsternd und mit Pa-Lauten, d. h. in vornehmem Chinesisch, mit ihn.

"Wir sind von Ihrer Art," führen sie fort. "Die Enten, selbst die Portugiesin, sind Schwimmvögel, wie Sie wohl bemerkt haben werden. Uns kennen Sie noch nicht; nur wenige kennen uns oder geben sich die Mühe, uns kennenzulernen; selbst von den Hühnern niemand, obwohl wir dazu geboren sind, auf einer höheren Sprosse zu sitzen als die meisten anderen; das kümmert uns aber nicht; wir gehen ruhig unseres Weges inmitten der anderen, deren Grundsätze nicht die unseren sind, denn wir beachten nur die guten Sitten und sprechen nur von dem Guten, obwohl es schwierig ist, da etwas zu finden, wo nichts ist. Außer uns beiden und dem Hahn gibt es im ganzen Hühnerhof niemanden, der talentvoll und zugleich honett ist! Das kann nicht einmal von den Bewohnern des Entenhofs gesagt werden. – Wir warnen Sie, kleiner Singvogel! Trauen Sie nicht der da mit den kurzen Schwanzfedern; sie ist hinterlistig. Die Bunte da, mit der schiefen Zeichnung auf den Flügeln, ist streitsüchtig und läßt keinem das letzte Wort, und obendrein hat sie noch immer unrecht. Die fette Ente dort spricht Böses über alle; dies ist unserer Natur zuwider; kann man nicht Gutes sprechen, so muß man den Schnabel halten. Die Portugiesin ist die einzige, die ein wenig Bildung hat und mit der man Umgang pflegen kann; aber sie ist leidenschaftlich und spricht zu viel von Portugal!"

"Was die beiden Chinesinnen nur immer zu flüstern haben!" flüsterte sich ein Entenpaar zu, "mich langweilen sie, wir haben nie mit ihnen gesprochen." Jetzt kam der Enterich herbei. Er glaubte, der Singvogel sei ein Spatz. "Ja ich kenne den Unterschied nicht," sagte er, "und das ist auch einerlei! Er gehört zu den Spielwerken, und hat man sie, so hat man sie!"

"Legen Sie nur kein Gewicht auf das, was er sagt," flüsterte die Portugiesin, "er ist in Geschäftssachen sehr respektabel, und Geschäfte gehen ihm über alles. Aber jetzt lege ich mich zur Ruhe! Das ist man sich selber schuldig, damit man hübsch fett wird, wenn man mit Äpfeln und Pflaumen balsamiert werden soll."

Und sie legte sich nun in die Sonne und blinzelte mit einem Auge; sie lag sehr gut, war auch sehr gut und schließ außerdem sehr gut.

Der kleine Singvogel machte sich an seinem gebrochenen Flügel zu schaffen, endlich legte er sich auch hin und drückte sich eng an seine Beschützerin; die Sonne schien warm und herrlich, er hatte einen recht guten Ort gefunden.

Die Nachbarhühner dagegen waren wach, sie liefen umher und kratzten den Boden auf; im Grunde genommen hatten sie den Besuch einzig und allein nur gemacht, um Nahrung zu sich zu nehmen. Die Chinesinnen waren die ersten, die den Entenhof verließen, die anderen Hühner folgten ihnen bald darauf. Das witzige Entlein sagte von der Portugiesin, die Alte werde nun bald "entenkindisch." Die anderen Enten lachten darüber, daß es nur so schnatterte. "Entenkindisch!" flüsterten sie, "das ist zu witzig!" Und sie wiederholten nun auch den ersten Witz: "Portulak!" Das war zu amüsant, meinten sie, dann legten sie sich nieder.

Als sie eine Weile gelegen hatte, wurde plötzlich etwas zum Schnabulieren in den Entenhof geworfen; es kam mit einem solchen Klatsch herab, daß die ganze Besatzung aus dem Schlaf auffuhr und mit den Flügeln schlug; auch die Portugiesin erwachte, wälzte sich auf die andere Seite und quetschte dabei den kleinen Singvogel sehr unsanft.

"Piep," sagte er. "Sie traten sehr hart auf, Madame!"

"Ja, warum liegen Sie mir auch im Weg!" rief sie. "Sie dürfen nicht so empfindlich sein! Ich habe auch Nerven, aber ich habe noch niemals Piep gesagt!" - "Seien Sie nicht böse!" sagte der kleine Vogel, " das Piep fuhr mir unwillkürlich aus dem Schnabel."

Die Portugiesin hörte nicht darauf, sondern führ schnell in das Fressen und hielt eine gute Mahlzeit. Als diese zu Ende war und sie sich wieder hinlegte, nahte sich ihr der kleine Singvogel und wollte liebenswürdig sein:

Tilleleleit! Von Herzen dein
will ich singen fein,
fliegen so weit, weit, weit!

"Jetzt will ich nach dem Essen ruhen!" sprach die Portugiesin. "Sie müssen hier auf die Sitten des Hauses achten. Jetzt will ich schlafen!"

Der kleine Singvogel war ganz verdutzt, denn er hatte es gut gemeint. Als die Madame später erwachte, stand er vor ihr mit einem Körnchen, das er gefunden hatte; er legte es ihr zu Fußen; da sie aber nicht gut geschlafen hatte, war sie natürlich sehr schlechter Laune.

"Geben Sie das einem Küken!" sagte sie; "Stehen Sie mir überhaupt hier nicht immer im Weg!"

"Warum zürnen Sie mir?" antwortete das Vöglein. "Was habe ich gemacht?"

"Gemacht?" fragte die Portugiesin, "dieser Ausdruck ist nicht gerade fein, darauf möchte ich Ihre Aufmerksamkeit lenken!"

"Gerstern war hier Sonnenschein," sagte der kleine Vogel, "heute ist hier trübe und dicke Luft."

"Sie wissen wohl wenig Bescheid mit der Zeitrechnung," entgegnete die Portugiesin, "der Tag ist noch nicht zu Ende; stehen Sie nicht so dumm da!"

"Aber Sie sehen mich gerade so an wie die bösen Augen, als ich hier in den Hof herabfiel."

"Unverschämter!" sagte die Portugiesin; "vergleichen Sie mich mit dem Kater, dem Raubtier? Kein falscher Blutstropfen ist in mir; ich habe mich Ihrer angenommen und werde Ihnen gute Manieren beibringen!"

Und sofort biß sie dem Singvogel den Kopf ab; tot lag er da.

"Was ist nun das wieder?" sagte sie, "das konnte er nicht vertragen! Ja, dann war er freilich auch nicht für diese Welt geschaffen. Ich bin ihm eine Mutter gewesen, das weiß ich, denn ein Herz habe ich."

Da steckte des Nachbars Hahn seinen Kopf in den Hof hinein und krähte mit Lokomotivkraft.

"Sie bringen mich um mit Ihrem Krähen!" rief sie. "Sie haben Schuld an allem; er hat den Kopf verloren, und ich bin nahe daran, ihn auch zu verlieren."

"Da wo er hinfiel, liegt nicht viel!," sagte der Hahn.

"Sprechen Sie mit Achtung von ihm!" erwiderte die Portugiesin, "er hatte Ton, Gesang und hohe Bildung: Liebevoll war er und weich, und das schickt sich sowohl für die Tiere wie für die sogenannten Menschen."

Und alle Enten drängten sich um den kleinen toten Singvogel. Die Enten haben starke Passionen, mögen sie nun Neid oder Mitleid fühlen, und da hier nun nichts zu beneiden war, so kam das Mitleid zum Vorschein, selbst bei den beiden Chinesinnen.

"Einen solchen Singvogel werden wir nimmer wieder bekommen; er war fast ein Chinese," flüsterte sie, und dabei weinten sie, daß es gluckste, und alle Hühner glucksten, aber die Enten gingen mit roten Augen umher.

"Herz haben wir!" sagten sie, "das kann uns niemand absprechen."

"Herz!" wiederholte die Portugiesin, "ja, das haben wir beinahe ebensoviel wie in Portugal!"

"Denken wir jetzt daran, etwas in den Magen zu bekommen!" sagte der Enterich, "das ist das Wichtigste! Wenn auch eins von den Spielwerken entzwei geht, wir haben genug dergleichen!"
Der kom en and fra Portugal, nogle sagde fra Spanien, det er lige meget, hun blev kaldt den portugisiske, hun lagde æg, blev slagtet og anrettet; det er hendes levnedsløb. Alle de, som krøb ud af hendes æg, blev kaldt de portugisiske og det betød noget; nu var her af hele den slægt kun en tilbage i andegården, en gård, som også hønsene havde adgang til og hvor hanen trådte op med uendelig hovmod.

"Han krænker mig med sit voldsomme gal!" sagde den portugisiske. "Men køn er han, det kan man ikke nægte, uagtet han ikke er nogen andrik. Moderere sig skulle han, men det er en kunst at moderere sig, det viser højere dannelse, den har de små sangfugle oppe i nabohavens lindetræ! hvor yndigt de synger! der ligger noget så rørende i deres sang; jeg kalder det Portugal! Havde jeg sådan en lille sangfugl, jeg ville være ham en moder, kærlig og god, det ligger mig i blodet, i mit portugisiske!"

Og lige idet hun talte kom der en lille sangfugl; den kom hovedkulds oppe fra taget. Katten var efter den, men fuglen slap med en knækket vinge og faldt ned i andegården.

"Det ligner katten, det afskum!" sagde den portugisiske; "jeg kender ham fra jeg selv havde ællinger! At et sådant væsen får lov at leve og gå om på tagene! det tror jeg ikke finder sted i Portugal!"

Og hun ynkede den lille sangfugl, og de andre ænder, som ikke var portugisiske, ynkede ham også.

"Det lille kræ!" sagde de, og så kom den ene og så kom den anden. "Vel er vi selv ikke syngende," sagde de, "men vi har indvendig sangbund eller sådant noget; det føler vi, om vi ikke taler derom!"

"Da vil jeg tale om det!" sagde den portugisiske, "og jeg vil gøre noget for den, for det er ens pligt!" og så gik hun op i vandtruget og baskede i vandet, så hun nær havde druknet den lille sangfugl i den skylle, han fik, men det var godt ment. "Det er en god gerning," sagde hun, "den kan de andre se på og tage eksempel af!"

"Pip!" sagde den lille fugl, hans ene vinge var knækket; det var ham svært at ryste sig, men han forstod så godt den velmente pjasken. "De er så hjertensgod, madame!" sagde han, men forlangte ikke mere.

"Jeg har aldrig tænkt over mit hjertelag!" sagde den portugisiske, "men det ved jeg, at jeg elsker alle mine medskabninger undtagen katten, men det kan da ingen forlange af mig! han har ædt to af mine; men vær nu som hjemme her, det kan man; jeg selv er fra en fremmed egn, som De nok ser på min rejsning og fjerkjole! min andrik er indfødt, har ikke mit blod, men jeg hovmoder mig ikke! – forstås De af nogen herinde, så tør jeg nok sige, at det er af mig!"

"Hun har portulak i kroen!" sagde en lille almindelig ælling, der var vittig, og de andre almindelige fandt det så udmærket med "portulak," det klang som "Portugal"; og de stødte til hinanden og sagde rap! han var så mageløs vittig! og så indlod de sig med den lille sangfugl.

"Den portugisiske har rigtignok sproget i sin magt!" sagde de. "Vi har det ikke med store ord i næbbet, men vi har lige så stor deltagelse; gør vi ikke noget for Dem, så går vi stille med det; og det finder vi smukkest!"

"De har en yndig røst!" sagde en af de ældste. "Det må være en dejlig bevidsthed at glæde så mange, som De gør! jeg forstår mig rigtignok aldeles ikke på det! derfor holder jeg min mund, og det er altid bedre, end at sige noget dumt, som så mange andre siger til Dem!"

"Plag ham ikke!" sagde den portugisiske, "han trænger til hvile og pleje. Lille sangfugl, skal jeg pjaske Dem igen?"

"Oh nej, lad mig være tør!" bad han.

"Vandkuren er den eneste, der hjælper mig," sagde den portugisiske; "adspredelse er også noget godt! nu kommer snart nabohønsene og gør visit, der er to kinesiske høns, de går med mamelukker, har megen dannelse, og de er indført, det hæver dem i min agtelse!"

Og hønsene kom og hanen kom, han var i dag så høflig, at han var ikke grov.

"De er en virkelig sangfugl!" sagde han, "og De gør ud af Deres lille stemme alt, hvad der kan gøres af sådan en lille stemme. Men noget mere lokomotiv må man have, at det kan høres, at man er af hankønnet."

De to kinesiske stod henrykte ved synet af sangfuglen, han så så forpjusket ud af pjasket, han havde fået over sig, at de syntes, han lignede en kinesisk kylling. "Han er yndig!" og så indlod de sig med ham; de talte med hviskestemme og p-lyd på fornemt kinesisk.

"Vi hører nu til Deres art. Ænderne selv den portugisiske, hører til svømmefuglene, som De nok har bemærket. Os kender De endnu ikke, men hvor mange kender os, eller gør sig den ulejlighed, ingen, selv blandt hønsene, uagtet vi er født til at sidde på en højere pind, end de fleste andre. – Det er nu det samme, vi går vor stille gang mellem de andre, hvis grundsætninger ikke er vore, men vi ser kun på de gode sider, og taler kun om det gode, skønt det er vanskeligt at finde, hvor intet er. Med undtagelse af os to og hanen, er der ingen i hønsehuset, der er begavede, men honnette! dette kan man ikke sige om beboerne af andegården. Vi advarer Dem, lille sangfugl! tro ikke hende der med stumphalen, hun er lumsk! den spættede der, med det skæve spejl på vingerne, hun er disputergal og lader aldrig nogen få det sidste ord, og så har hun altid uret! – den fede and taler ilde om alle, og det er vor natur imod, kan man ikke tale godt, så skal man holde sin mund. Den portugisiske er den eneste, der har lidt dannelse og som man kan omgås med, men hun er lidenskabelig og taler for meget om Portugal!"

"Hvor de to kinesiske har meget at hviske!" sagde et par af ænderne, "mig keder de; jeg har aldrig talt med dem!"

Nu kom andrikken! han troede, at sangfuglen var en gråspurv. " Ja, jeg kan ikke gøre forskel!" sagde han, "og det er da også lige fedt! Han hører til spilleværkerne, og har man dem, så har man dem!"

"Bryd Dem aldrig om hvad han siger!" hviskede den portugisiske. "Han er agtværdig i forretninger, og forretninger går for alt. Men nu lægger jeg mig til hvile! det skylder man sig selv, at man kan være køn fed, til man skal balsameres med æbler og svesker!"

Og så lagde hun sig i solen, blinkede med det ene øje; hun lå så godt, hun var så god, og så sov hun så godt. Den lille sangfugl plukkede på sin knækkede vinge, lagde sig lige op til sin beskytterinde, solen skinnede varmt og dejligt, det var et godt sted at være.

Nabohønsene gik om at skrabe, de var i grunden kommet der alene for fødens skyld; de kinesiske gik først bort, og så de andre; den vittige ælling sagde om den portugisiske, at den gamle gik snart i "ællingedom," og så skrattede de andre ænder, "ællingedom! han er mageløs vittig!" og så gentog de den forrige vittighed: "portulak!" det var meget morsomt; og så lagde de sig.

De lå en stund, da blev lige med ét kastet noget snaskeri ind i andegården, det klaskede, så hele den sovende besætning fór op og slog med vingerne; den portugisiske vågnede også, væltede om og trykkede forfærdeligt den lille sangfugl.

"Pip!" sagde den, "De trådte så hårdt, madame!"

"Hvorfor ligger De i vejen!" sagde hun, "De må ikke være så ømskindet! jeg har også nerver, men jeg har aldrig sagt pip!"

"Vær ikke vred!" sagde den lille fugl, "det pip slap mig ud af næbbet!"

Den portugisiske hørte ikke på det, men fór i snaskeriet og holdt sit gode måltid, da det var endt og hun lagde sig, kom den lille sangfugl og ville være elskværdig:

"Tilleletit!
om hjertet dit,
vil jeg synge tit,
flyvende vidt, vidt, vidt!"

"Nu skal jeg hvile på maden!" sagde hun, "De må lære husskik herinde! Nu sover jeg!"

Den lille sangfugl blev ganske forbløffet, for han mente det så godt. Da madammen siden vågnede, stod han foran hende med et lille korn, han havde fundet; det lagde han foran hende; men hun havde ikke sovet godt, og så var hun naturligvis tvær.

"Det kan De give en kylling!" sagde hun; "stå ikke og hæng over mig!"

"Men De er vred på mig!" sagde han. "Hvad har jeg gjort?"

"Gjort!" sagde den portugisiske, "det udtryk er ikke af den fineste slags, vil jeg gøre Dem opmærksom på!"

"I går var her solskin," sagde den lille fugl, "i dag er her mørkt og gråt! jeg er så inderlig bedrøvet!"

"De kan det nok ikke med tidsregning!" sagde den portugisiske, "dagen er endnu ikke gået, stå ikke og vær så dumladende!"

"De ser på mig så vred, som de to slemme øjne så, da jeg faldt herned i gården!"

"Uforskammet!" sagde den portugisiske, "ligner De mig med katten, det rovdyr! ikke en ond blodsdråbe er der i mig; jeg har taget mig af Dem, og god omgang skal jeg lære Dem!"

Og så bed hun hovedet af sangfuglen, den lå død.

"Hvad er nu det!" sagde hun; "kunne han ikke tåle det! ja så var han såmænd ikke for denne verden! jeg har været som en moder mod ham, det ved jeg! for hjerte har jeg!"

Og naboens hane stak hovedet ind i gården og galede med lokomotivkraft.

"De tager livet af en med det gal!" sagde hun; "det er Deres skyld det hele; han tabte hovedet og jeg er nærved at tabe mit."

"Han fylder ikke meget hvor han ligger!" sagde hanen.

"Tal De med agtelse om ham!" sagde den portugisiske, "han havde tone, han havde sang og høj dannelse! kærlig og blød var han og det passer sig for dyrene, som for de såkaldte mennesker."

Og alle ænderne samlede sig om den lille døde sangfugl; ænderne har stærke passioner, enten har de det med misundelse eller med medlidenhed, og da her ikke var noget at misunde, så var de medlidende, det var da også de to kinesiske høns.

"Sådan en sangfugl får vi aldrig mere! han var næsten en kineser," og de græd så det klukkede efter, og alle hønsene klukkede, men ænderne gik og havde de rødeste øjne.

"Hjerte har vi!" sagde de, "det kan da ingen nægte os!"

"Hjerte!" sagde den portugisiske, "ja det har vi – næsten lige så meget som i Portugal!"

"Lad os nu tænke på at få noget i skrutten!" sagde andrikken, "det er det vigtigere! Går et af spilleværkerne i stykker, så har vi nok alligevel!"




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