DEUTSCH

Etwas

ENGLISH

"Something"


"Ich will etwas sein," sagte der älteste von fünf Brüdern, "ich will etwas nützen in de Welt; mag es eine noch so geringe Stellung sein, wenn nur das, was ich ausrichte, etwas Gutes ist, dann ist es in der Tat etwas. Ich will Ziegelsteine machen, die sind nicht zu entbehren, und ich habe wirklich etwas gemacht!"

"Aber etwas gar zuwenig!" sprach der zweite Bruder. "Das, was du tun willst, ist so gut wie gar nichts, das ist Handlangerarbeit und kann durch eine Maschine ausgeführt werden. Nein, dann lieber Maurer sein, das ist doch etwas, das will ich sein. Das ist ein Stand! Durch den wird man in die Zunft aufgenommen, wird Bürger, bekommt seine eigene Fahne, seine Herberge; ja, wenn alles gut geht, kann ich Gesellen halten, werde ich Meister, und meine Frau wird Frau Meisterin heißen; das ist doch etwas!"

"Das ist gar nichts," sagte der dritte, "das ist doch außerhalb der eigentlichen Stände, und es gibt viele in einer Stadt, die weit über einen Handwerksmeister stehen. Du kannst ein braver Mann sein, allein du gehörst als "Meister" doch nur zu denen, die man den "gemeinen" Mann nennt, nein, da weiß ich etwas Besseres! Ich will Baumeister erden, will mich auf das Gebiet der Kunst, auf das des Denkens begeben, will zu den Höherstehenden im Reiche des Geistes zählen. Zwar muß ich von der Pike auf dienen, je, daß ich es geradeheraus sage: ich muß als Zimmerlehrling anfangen, muß als Bursche mit der Mütze einhergehen, obgleich ich daran gewöhnt bin, einen seidenen Hut zu tragen, muß den gewöhnlichen Gesellen Schnaps und Bier holen, und diese werden mich "du" nennen, das ist beleidigend! Aber ich werde mir einbilden, daß das Ganze ein Mummenschanz, daß es Narrenfreiheit ist! Morgen - das heißt, wenn ich Geselle bin, gehe ich meinen eigenen Weg, die andern gehen mich nichts an! Ich gehe auf die Akademie, bekomme Zeichenunterricht und heiße Architekt! Das ist etwas, das ist viel! Ich kann Wohl-, ja Hochwohlgeboren werden, ja, gar noch etwas mehr bekommen vorn und hinten, und ich baue und baue, ganz wie die andern vor mir gebaut. Das ist immer etwas, worauf man eben bauen kann! Das Ganze ist etwas!"

"Ich aber mache mir aus diesem Etwas gar nichts," sprach der vierte, "ich will nicht im Kielwasser anderer segeln, nicht eine Kopie werden; ich will ein Genie werden, will tüchtiger dastehen als ihr alle miteinander! Ich werde der Schöpfer eines neuen Stils, ich gebe die Idee zu einem Gebäude, passend für das Klima und das Material des Landes, für die Nationalität des Volkes, für die Entwicklung des Zeitalters, und gebe außerdem noch ein Stockwerk zu für mein eigenes Genie!"

"Wenn nun aber das Klima und das Material nichts taugen," sagte der fünfte, "das wäre unangenehmem, denn die üben ihren Einfluß aus! Die Nationalität kann auch dermaßen übertrieben werden, daß sie affektiert wird, die Entwicklung des Zeitalters kann mit dir durchgehen. Ich sehe es schon kommen, daß keiner von euch eigentlich etwas werden wird, wie sehr ihr es auch selber glaubt! Aber tut, was ihr wollt, ich werde euch nicht ähnlich sein, ich stelle mich außerhalb der Dinge, ich will über das räsonieren, was ihr ausrichtet! An jeder Sache klebt etwas, das nicht richtig ist, etwas Verkehrtes, das werde ich heraustüfteln und besprechen, das ist etwas!"

Und das tat er dann auch, und die Leute sagten von dem fünften: "An dem ist bestimmt etwas! Er ist ein kluger Kopf! Aber er tut nichts!" Doch gerade dadurch war er etwas!

Seht, das ist nur eine kleine Geschichte, und doch hat sie kein Ende, solange die Welt steht!

Aber wurde denn weiter nichts aus den fünf Brüdern? Das war ja nichts und nicht etwas!

Hören wir weiter, es ist ein ganzes Märchen.

Der älteste Bruder, der Ziegelsteine fabrizierte, wurde bald inne, daß von jedem Ziegel, wenn er fertig war, eine kleine Münze, wenn auch nur von Kupfer, abfiel; doch viele Kupferpfennige, aufeinandergelegt, machen einen blanken Taler, und wo man mit so einem anklopft, sei es beim Bäcker, beim Schlachter, Schneider, ja bei allen, dort fliegt die Tür auf, und man bekommt, was man braucht; seht, das werfen die Ziegel ab; einige zerbröckelten zwar oder sprangen entzwei, aber selbst die konnte man brauchen.

Auf dem hohen Erdwall, dem schützenden Deich an der Meeresküste, wollte Margarethe, die arme Frau, sich ein Häuschen bauen; sie bekam all die zerbröckelten Ziegel und dazu noch einige ganz denn ein gutes Herz hatte der älteste Bruder, wenn er es auch in der Tat nicht weiterbrachte, als Ziegelsteine anzufertigen. Die arme Frau baute selbst ihr Häuschen; es war schmal und eng, das eine Fenster saß ganz schief, die Tür war zu niedrig, und das Strohdach hätte besser gelegt werden können, aber Schutz bot es immerhin, und weit über das Meer, das sich mit Gewalt am Wall brach, konnte man von dem Häuschen hinausschauen; die salzigen Wogen spritzten ihren Schaum über das ganze Haus, das noch dastand, als der, der die Mauersteine dazu fabriziert hatte, schon tot und begraben war.

Der zweite Bruder, ja der verstand nun das Mauern besser, war er doch auch dazu angelernt. Als er die Gesellenprüfung bestanden hatte, schnürte er seinen Ranzen und stimmte das Lied des Handwerkers an:

Weil ich jung bin, will ich wandern,
draußen will ich Häuser baun,
ziehen von einem Ort zum andern;
Jugendsinn gibt mir Vertrauen.
Und kehr ich heim ins Vaterland,
wo mein die Liebst harrt!
Hurra, der brave Handwerksstand!
Wie bald ich Meister ward!

Und das war er dann auch. Als er zurückgekehrt und Meister geworden war, baute er in der Stadt ein Haus neben dem andern, eine ganze Straße, und als die Straße vollendet war, sich gut ausnahm und der Stadt zur Zierde gereichte, bauten die Häuschen ihm wieder ein Haus, das sein Eigentum sein sollte. Doch wie können die Häuser wohl bauen? Frage sie, und sie werden dir die Antwort schuldig bleiben; aber die Leute antworten und sagen: "Allerdings hat ihm die Straße sein Haus gebaut!" Klein war es und der Fußboden war mit Lehm belegt, aber als er mit seiner Braut über den Lehmboden dahintanzte, da wurde dieser blank wie poliert, und aus jedem Stein in der Wand sprang eine Blume hervor und schmückte das Zimmer wie die kostbarste Tapete. Es war ein hübsches Haus und ein glückliches Ehepaar. Die Fahne der Innung flatterte vor dem Hause, Gesellen und Lehrburschen schrieen: "Hurra!" Ja, war der etwas! Und dann starb er, das war auch etwas!

Nun kam der Architekt, der dritte Bruder, der erst Zimmermannslehrling gewesen und mit der Mütze gegangen war und den Laufburschen gemacht hatte, aber von der Akademie bis zum Baumeister aufgestiegen war, "Hoch- und Wohlgeborner Herr!" Ja, hatten die Häuser der Straße den Bruder, der Maurermeister gewesen war, ein Haus gebaut, so erhielt nun die Straße seinen, des Architekten Namen, und das schönste Haus der Straße wurde sein Eigentum; das war etwas, und er war etwas - und das mit einem langen Titel vorn und hinten. Seine Kinder hieß man "vornehme" Kinder, und als er starb, war seine Witwe eine "Witwe von Stand" - das ist etwas! Und sein Name blieb für immer an der Straßenecke geschrieben und lebte in aller Munde als Straßenname - ja, das ist etwas!

Darauf kam das Genie, der vierte Bruder, der etwas Neues, etwas Apartes und noch ein Stockwerk darüber erfinden wollte, aber das fiel herunter, und er selbst fiel auch herunter und brach sich das Genick - allein er bekam ein schönes Begräbnis mit Zunftfahnen und Musik, Blumen in der Zeitung und auf der Straße über das Pflaster hin, und man hielt ihm drei Leichenreden, eine länger als die andere, und das hätte ihn sehr erfreut, denn er hatte es sehr gern, wenn von ihm geredet wurde; auch ein Monument wurde ihm auf seinem Grab errichtet, zwar nur ein Stockwerk hoch, aber das ist immerhin etwas!

Er war nun gestorben wie die drei anderen Brüder; der letzte aber, der, welcher räsonierte, überlebte sie alle, und das war ja eben richtig so, wie es sein sollte, denn dadurch hatte er ja das letzte Wort, und ihm war es von großer Wichtigkeit, das letzte Wort zu haben. War er doch ein kluger Kopf, wie die Leute sagten. Endlich schlug aber auch seine Stunde, er starb und kam an die Pforten des Himmels. Dort treten stets je zwei heran; er stand da mit einer anderen Seele, die auch gern hineinwollte, und das war gerade die alte Frau Margarethe aus dem Haus auf dem Deich.

"Das geschieht wohl des Kontrastes halber, daß ich und diese elende Seele hier zu gleicher Zeit antreten müssen!" sprach der Räsoneur. "Nur, wer ist Sie, Frauchen? Will Sie auch hier hinein?" fragte er.

Und die alte Frau verneigte sich, so gut sie es vermochte, sie glaubte, es sei Sankt Petrus selber, der zu ihr sprach. "Ich bin eine alte, arme Frau ohne alle Familie, bin die alte Margarethe aus dem Haus auf dem Deich."

"Nun, was hat Sie getan, was hat Sie ausgerichtet dort unten?"

"Ich habe wahrscheinlich gar nichts in dieser Welt ausgerichtet! Nichts, wodurch mir könnte aufgeschlossen werden! Es ist wahre Gnade, wenn man erlaubt, daß ich durchs Tor hineinschlüpfe!"

"Auf welche Weise hat Sie diese Welt verlassen?" fragte er weiter, um doch von etwas zu reden, da es ihm Langeweile machte, dort zu stehen und zu warten.

"Ja, wie ich sie verlassen habe, das weiß ich nicht! Krank und elend war ich ja während der letzten Jahre, und ich habe es wohl nicht verragen können, aus dem Bett zu kriechen und in Frost und Kälte so plötzlich hinauszukommen. Es war ein harter Winter, doch jetzt habe ich ihn ja überstanden. Es war einige Tage ganz stilles Wetter, aber sehr kalt, wie Euer Ehrwürden ja selbst wissen, die Eisdecke ging so weit ins Meer hinaus, als man nur schauen konnte; alle Leute aus der Stadt spazierten aufs Eis hinaus, dort war, wie sie sagten, Schlittschuhlaufen und Tanz, glaube ich, große Musik und Bewirtung war auch da; die Musik schallte in mein ärmliches Stübchen hinein, wo ich lag. Und dann war es so gegen Abend, der Mond war schön aufgegangen, aber noch nicht in seinem vollen Glanze, ich blickte von meinem Bett über das ganze weite Meer hinaus, und dort draußen, grade am Rande zwischen Himmel und Meer, tauchte eine wunderliche Wolke empor; ich lag da und sah die Wolke an, ich sah auch das schwarze Pünktchen inmitten der Wolke, das immer größer und größer wurde, und da wußte ich, was das zu bedeuten hatte; ich bin alt und erfahren, obwohl man das Zeichen nicht oft sieht. Ich kannte es, und ein Grausen überkam mich. Habe ich doch zweimal früher bei Lebzeiten das Ding kommen sehen, und wußte ich doch, daß es einen entsetzlichen Sturm mit Springflut geben würde, die über die armen Menschen draußen käme, die jetzt tranken, umhersprangen und jubilierten; jung und alt, die ganze Stadt war ja draußen; wer sollte sie warnen, wenn niemand dort das sah und zu deuten wußte, was ich wohl kannte. Mir wurde ganz angst, ich wurde so lebendig wie seit langer Zeit nicht mehr. Aus dem Bett heraus kam ich zum Fenster hin, weiter konnte ich mich vor Mattigkeit nicht schleppen. Es gelang mir aber doch, das Fenster zu öffnen; ich sah die Menschen draußen auf dem Eis laufen und springen, ich sah auch die schönen Flaggen, die im Winde wehten, ich hörte die Knaben Hurra schreien, Knechte und Mägde sangen, es ging fröhlich her, aber - die weiße Wolke mit dem schwarzen Punkt! Ich rief, so laut ich konnte, aber niemand hörte mich; ich war zu weit weg von den Leuten entfernt. Bald mußte das Unwetter losbrechen, das Eis platzen und alles, was draußen war, ohne Rettung verloren sein. Mich hören konnten sie nicht, zu ihnen hinauskommen konnte ich nicht; oh, könnte ich sie doch an Land führen! Da gab der gute Gott mir den Gedanken, mein Bett anzuzünden, lieber das Haus niederzubrennen, als daß die Vielen so jämmerlich umkommen sollten. Es gelang mir, ein Licht anzuzünden; die rote Flamme loderte hoch empor - ja, ich entkam glücklich durch die Tür, aber davor blieb ich liegen, ich konnte nicht weiter; die Flamme leckte nach mir heraus, flackerte aus den Fenstern, loderte hoch aus dem Dach empor; die Menschen alle draußen auf dem Eis wurden sie gewahr, und alle liefen sie, was sie konnten, um einer Armen zu Hilfe zu eilen, die sie lebendig verbrennen wähnten; nicht einer war da, der nicht lief; ich hörte sie kommen, aber ich vernahm auch, wie es mit einemmal in der Luft brauste, ich hörte es dröhnen wie schwere Kanonenschüsse; die Springflut hob die Eisdecke, die in tausend Stücke zerschellte; aber die Leute erreichten den Damm, wo die Funken über mir dahinflogen; ich rettete sie alle! Doch ich habe wohl die Kälte nicht vertragen können und auch nicht den Schrecken, und so bin ich nun hier herauf an das Tor des Himmels gekommen; man sagt ja, es wird auch so einem armen Menschen, wie ich es bin, aufgetan, und jetzt habe ich ja kein Haus mehr auf dem Deich, doch das gibt mir wohl noch keinen Eintritt hier!"

Da öffnete sich des Himmels Pforte, und der Engel führte die alte Frau hinein; sie verlor einen Strohalm draußen, einen der Strohhalme, die in ihrem Lager gewesen waren, als sie es anzündete, um die vielen zu retten, und das hatte sich in das reinste Gold verwandelt, und zwar in Gold, das wuchs und sich in den schönsten Blumen und Blättern emporrankte.

"Sieh, das brachte die arme Frau!" sagte der Engel. "Was bringst du? Ja, ich weiß es wohl, daß du nichts ausgerichtet hast, nicht einmal einen Ziegelstein hast du gemacht; wenn du nur wieder zurückgehen und es wenigstens so weit bringen könntest; wahrscheinlich würde der Stein, wenn du ihn gemacht hättest, nicht viel wert sein, doch mit gutem Willen gemacht, wäre es doch immerhin etwas; aber du kannst nicht zurück, und ich kann nichts für dich tun!"

Da legte die arme Seele, das Mütterchen aus dem Haus auf dem Deich, ein gutes Wort für ihn ein: "Sein Bruder hat mir die Ziegelsteine und Brocken geschenkt, aus denen ich mein armseliges Haus zusammengebaut habe, und das war sehr viel für mich Arme! Könnten nun nicht all die Brocken und ganzen Ziegelsteine als ein Ziegelstein für ihn gelten? Es ist ein Akt der Gnade gewesen. Er ist ihrer jetzt bedürftig, und hier ist ja der Urquell der Gnade!"

"Dein Bruder, der, den du den Geringsten nanntest," sagte der Engel, "der, dessen ehrliches Tun dir am niedrigsten erschien, schenkt dir seine Himmelsgabe. Du sollst nicht abgewiesen werden, es soll dir erlaubt sein, hier draußen zu stehen und nachzusinnen und deinem Leben dort unten aufzuhelfen, aber hinein gelangst du nicht, bevor du nicht in guter Tat - etwas ausgerichtet hast!"

"Das hätte ich besser sagen können," dachte der Räsoneur, aber er sprach es nicht laut aus, und das war wohl schon "Etwas."
"I mean to be somebody, and do something useful in the world," said the eldest of five brothers. "I don't care how humble my position is, so that I can only do some good, which will be something. I intend to be a brickmaker; bricks are always wanted, and I shall be really doing something."

"Your 'something' is not enough for me," said the second brother; "what you talk of doing is nothing at all, it is journeyman's work, or might even be done by a machine. No! I should prefer to be a builder at once, there is something real in that. A man gains a position, he becomes a citizen, has his own sign, his own house of call for his workmen: so I shall be a builder. If all goes well, in time I shall become a master, and have my own journeymen, and my wife will be treated as a master's wife. This is what I call something."

"I call it all nothing," said the third; "not in reality any position. There are many in a town far above a master builder in position. You may be an upright man, but even as a master you will only be ranked among common men. I know better what to do than that. I will be an architect, which will place me among those who possess riches and intellect, and who speculate in art. I shall certainly have to rise by my own endeavors from a bricklayer's laborer, or as a carpenter's apprentice– a lad wearing a paper cap, although I now wear a silk hat. I shall have to fetch beer and spirits for the journeymen, and they will call me 'thou,' which will be an insult. I shall endure it, however, for I shall look upon it all as a mere representation, a masquerade, a mummery, which to-morrow, that is, when I myself as a journeyman, shall have served my time, will vanish, and I shall go my way, and all that has passed will be nothing to me. Then I shall enter the academy, and get instructed in drawing, and be called an architect. I may even attain to rank, and have something placed before or after my name, and I shall build as others have done before me. By this there will be always 'something' to make me remembered, and is not that worth living for?"

"Not in my opinion," said the fourth; "I will never follow the lead of others, and only imitate what they have done. I will be a genius, and become greater than all of you together. I will create a new style of building, and introduce a plan for erecting houses suitable to the climate, with material easily obtained in the country, and thus suit national feeling and the developments of the age, besides building a storey for my own genius."

"But supposing the climate and the material are not good for much," said the fifth brother, "that would be very unfortunate for you, and have an influence over your experiments. Nationality may assert itself until it becomes affectation, and the developments of a century may run wild, as youth often does. I see clearly that none of you will ever really be anything worth notice, however you may now fancy it. But do as you like, I shall not imitate you. I mean to keep clear of all these things, and criticize what you do. In every action something imperfect may be discovered, something not right, which I shall make it my business to find out and expose; that will be something, I fancy." And he kept his word, and became a critic.

People said of this fifth brother, "There is something very precise about him; he has a good head-piece, but he does nothing." And on that very account they thought he must be something.

Now, you see, this is a little history which will never end; as long as the world exists, there will always be men like these five brothers. And what became of them? Were they each nothing or something? You shall hear; it is quite a history.

The eldest brother, he who fabricated bricks, soon discovered that each brick, when finished, brought him in a small coin, if only a copper one; and many copper pieces, if placed one upon another, can be changed into a shining shilling; and at whatever door a person knocks, who has a number of these in his hands, whether it be the baker's, the butcher's, or the tailor's, the door flies open, and he can get all he wants. So you see the value of bricks. Some of the bricks, however, crumbled to pieces, or were broken, but the elder brother found a use for even these.

On the high bank of earth, which formed a dyke on the sea-coast, a poor woman named Margaret wished to build herself a house, so all the imperfect bricks were given to her, and a few whole ones with them; for the eldest brother was a kind-hearted man, although he never achieved anything higher than making bricks. The poor woman built herself a little house– it was small and narrow, and the window was quite crooked, the door too low, and the straw roof might have been better thatched. But still it was a shelter, and from within you could look far over the sea, which dashed wildly against the sea-wall on which the little house was built. The salt waves sprinkled their white foam over it, but it stood firm, and remained long after he who had given the bricks to build it was dead and buried.

The second brother of course knew better how to build than poor Margaret, for he served an apprenticeship to learn it. When his time was up, he packed up his knapsack, and went on his travels, singing the journeyman's song,–

"While young, I can wander without a care,
And build new houses everywhere;
Fair and bright are my dreams of home,
Always thought of wherever I roam.

Hurrah for a workman's life of glee!
There's a loved one at home who thinks of me;
Home and friends I can ne'er forget,
And I mean to be a master yet."

And that is what he did. On his return home, he became a master builder,– built one house after another in the town, till they formed quite a street, which, when finished, became really an ornament to the town. These houses built a house for him in return, which was to be his own. But how can houses build a house? If the houses were asked, they could not answer; but the people would understand, and say, "Certainly the street built his house for him." It was not very large, and the floor was of lime; but when he danced with his bride on the lime-covered floor, it was to him white and shining, and from every stone in the wall flowers seemed to spring forth and decorate the room as with the richest tapestry. It was really a pretty house, and in it were a happy pair. The flag of the corporation fluttered before it, and the journeymen and apprentices shouted "Hurrah." He had gained his position, he had made himself something, and at last he died, which was "something" too.

Now we come to the architect, the third brother, who had been first a carpenter's apprentice, had worn a cap, and served as an errand boy, but afterwards went to the academy, and risen to be an architect, a high and noble gentleman. Ah yes, the houses of the new street, which the brother who was a master builder erected, may have built his house for him, but the street received its name from the architect, and the handsomest house in the street became his property. That was something, and he was "something," for he had a list of titles before and after his name. His children were called "wellborn," and when he died, his widow was treated as a lady of position, and that was "something." His name remained always written at the corner of the street, and lived in every one's mouth as its name. Yes, this also was "something."

And what about the genius of the family– the fourth brother– who wanted to invent something new and original? He tried to build a lofty storey himself, but it fell to pieces, and he fell with it and broke his neck. However, he had a splendid funeral, with the city flags and music in the procession; flowers were strewn on the pavement, and three orations were spoken over his grave, each one longer than the other. He would have liked this very much during his life, as well as the poems about him in the papers, for he liked nothing so well as to be talked of. A monument was also erected over his grave. It was only another storey over him, but that was "something," Now he was dead, like the three other brothers.

The youngest– the critic– outlived them all, which was quite right for him. It gave him the opportunity of having the last word, which to him was of great importance. People always said he had a good head-piece. At last his hour came, and he died, and arrived at the gates of heaven. Souls always enter these gates in pairs; so he found himself standing and waiting for admission with another; and who should it be but old dame Margaret, from the house on the dyke! "It is evidently for the sake of contrast that I and this wretched soul should arrive here exactly at the same time," said the critic. "Pray who are you, my good woman?" said he; "do you want to get in here too?"

And the old woman curtsied as well as she could; she thought it must be St. Peter himself who spoke to her. "I am a poor old woman," she said, "without my family. I am old Margaret, that lived in the house on the dyke."

"Well, and what have you done– what great deed have you performed down below?"

"I have done nothing at all in the world that could give me a claim to have these doors open for me," she said. "It would be only through mercy that I can be allowed to slip in through the gate."

"In what manner did you leave the world?" he asked, just for the sake of saying something; for it made him feel very weary to stand there and wait.

"How I left the world?" she replied; "why, I can scarcely tell you. During the last years of my life I was sick and miserable, and I was unable to bear creeping out of bed suddenly into the frost and cold. Last winter was a hard winter, but I have got over it all now. There were a few mild days, as your honor, no doubt, knows. The ice lay thickly on the lake, as far one could see. The people came from the town, and walked upon it, and they say there were dancing and skating upon it, I believe, and a great feasting. The sound of beautiful music came into my poor little room where I lay. Towards evening, when the moon rose beautifully, though not yet in her full splendor, I glanced from my bed over the wide sea; and there, just where the sea and sky met, rose a curious white cloud. I lay looking at the cloud till I observed a little black spot in the middle of it, which gradually grew larger and larger, and then I knew what it meant– I am old and experienced; and although this token is not often seen, I knew it, and a shuddering seized me. Twice in my life had I seen this same thing, and I knew that there would be an awful storm, with a spring tide, which would overwhelm the poor people who were now out on the ice, drinking, dancing, and making merry. Young and old, the whole city, were there; who was to warn them, if no one noticed the sign, or knew what it meant as I did? I was so alarmed, that I felt more strength and life than I had done for some time. I got out of bed, and reached the window; I could not crawl any farther from weakness and exhaustion; but I managed to open the window. I saw the people outside running and jumping about on the ice; I saw the beautiful flags waving in the wind; I heard the boys shouting, 'Hurrah!' and the lads and lasses singing, and everything full of merriment and joy. But there was the white cloud with the black spot hanging over them. I cried out as loudly as I could, but no one heard me; I was too far off from the people. Soon would the storm burst, the ice break, and all who were on it be irretrievably lost. They could not hear me, and to go to them was quite out of my power. Oh, if I could only get them safe on land! Then came the thought, as if from heaven, that I would rather set fire to my bed, and let the house be burnt down, than that so many people should perish miserably. I got a light, and in a few moments the red flames leaped up as a beacon to them. I escaped fortunately as far as the threshold of the door; but there I fell down and remained: I could go no farther. The flames rushed out towards me, flickered on the window, and rose high above the roof. The people on the ice became aware of the fire, and ran as fast as possible to help a poor sick woman, who, as they thought, was being burnt to death. There was not one who did not run. I heard them coming, and I also at the same time was conscious of a rush of air and a sound like the roar of heavy artillery. The spring flood was lifting the ice covering, which brake into a thousand pieces. But the people had reached the sea-wall, where the sparks were flying round. I had saved them all; but I suppose I could not survive the cold and fright; so I came up here to the gates of paradise. I am told they are open to poor creatures such as I am, and I have now no house left on earth; but I do not think that will give me a claim to be admitted here."

Then the gates were opened, and an angel led the old woman in. She had dropped one little straw out of her straw bed, when she set it on fire to save the lives of so many. It had been changed into the purest gold– into gold that constantly grew and expanded into flowers and fruit of immortal beauty.

"See," said the angel, pointing to the wonderful straw, "this is what the poor woman has brought. What dost thou bring? I know thou hast accomplished nothing, not even made a single brick. Even if thou couldst return, and at least produce so much, very likely, when made, the brick would be useless, unless done with a good will, which is always something. But thou canst not return to earth, and I can do nothing for thee."

Then the poor soul, the old mother who had lived in the house on the dyke, pleaded for him. She said, "His brother made all the stone and bricks, and sent them to me to build my poor little dwelling, which was a great deal to do for a poor woman like me. Could not all these bricks and pieces be as a wall of stone to prevail for him? It is an act of mercy; he is wanting it now; and here is the very fountain of mercy."

"Then," said the angel, "thy brother, he who has been looked upon as the meanest of you all, he whose honest deeds to thee appeared so humble,– it is he who has sent you this heavenly gift. Thou shalt not be turned away. Thou shalt have permission to stand without the gate and reflect, and repent of thy life on earth; but thou shalt not be admitted here until thou hast performed one good deed of repentance, which will indeed for thee be something."

"I could have expressed that better," thought the critic; but he did not say it aloud, which for him was something, after all.




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